Dort angekommen, wartete bereits eine Führerin, die einen Rundgang organisiert hatte, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Kultur und das Handwerk von früheren Generationen nahe brachte. Wie wurde Brot gebacken? Das, vor einigen Jahren (1988) von fünf Männern, in Fronarbeit restaurierte Backhaus, ist auch heute noch - jeweils zwei Wochen vor Weihnachten - in Betrieb. Die Bewohner von Törbel (von Einheimischen „Terbil“ genannt) können dann Brote backen lassen.
Danach konnte die kleine Ignatius-Kapelle besichtigt werden. Wie wurde Weizen geerntet und weiterverarbeitet? Wo das Mehl gemahlen? Wie hat ein Wasserrad eine Holzverarbeitung in Gang gebracht? Die vorhandenen Wasserräder konnten angeschaut werden, sie funktionieren immer noch, wie vor vielen Jahren. Mit der Wasserkraft wurde die Arbeit damals erleichtert.
Nach der interessanten Führung in wunderschöner Natur, wartete beim Kirchenlokal in Visp ein feines Raclette auf die Wanderer/innen. Bei Speis und Trank – später noch Kaffee und Kuchen – ging ein schöner Tag, bei heissem Sommerwetter zu Ende.
Fotos: Severin Landmesser
Bericht/Bearbeitung: Brigitte Landmesser